Das Thema der angeblichen „Mietenexplosion“ nahmen Landtagsabgeordnete und Vertreter des "Haus & Grund e.V." zum Anlass, um sich Ende März zu einem Austausch zu treffen. Als Landtagsabgeordneter und Mitglied des Vereins gab mir diese Debatte in zweierlei Hinsicht interessante Einblicke. In der Diskussion um die Problemstellungen wurde insbesondere deutlich, dass der Staat der Preistreiber bei den Wohnkosten ist. So stiegen Energiekosten, vor allem im Rahmen der sogenannten Energiewende, rapide an. Sie nahmen seit 2000 um bis zu 180 % zu. Und die nächsten Teuerungsstufen insbesondere im Rahmen der CO2-Bepreisung im Namen des sog. "Klimaschutzes" stehen unbarmherzig an. Selbst bei den Baukosten erzeugt der Staat ca. 40 % der Kosten. Das belastet uns Bürger immens.
Im Rahmen von Neiddebatten versuchen grün-linke Gruppierungen von dieser ideologisch erzeugten Misere abzulenken. Es kommt hinzu, dass sich die dadurch angeregten Debatten um Mietpreisbremsen auf die großen Städte Leipzig und Dresden konzentrieren. Das wird unseren Problemlagen in Neuhausen, Frauenstein oder Sayda aber nicht gerecht.
In vielen Punkten habe ich große Übereinstimmung insbesondere mit den Ausführungen des Verbandschefs Warnecke. Allerdings wünsche ich mir, dass sich der Verein Haus & Grund zukünftig stärker gegen die klimaideologisch bedingte Verteuerung des Wohnens und die willkürlichen Eingriffe in die Eigentumsrechte stellt.
Im Bild links René Hobusch, Präsident von Haus & Grund Sachsen, rechts Kai. H. Warnecke, Präsident des Bundesverbandes.