In der Sitzung des Freiberger Stadtrats am 6. Februar hatte die Gruppierung bzw. Fraktion "Freiberg für Alle" eine Beschlussvorlage über das Hissen der ukrainischen Flagge am dritten Jahrestags des Kriegsbeginns zwischen Russland und der Ukraine beantragt.
Der Beschlussvorschlag 2025 / 005-1 lautete: Der Stadtrat beauftragt den Oberbürgermeister für das Setzen der deutschen und der ukrainischen Flagge am 3. Jahrestag des Überfalls von Russland auf die Ukraine am 24.02.2025 von 08.00 bis 18.00 Uhr durch die Stadtverwaltung vor dem Rathaus der Stadt Freiberg eine Genehmigung bei der Staatskanzlei des Freistaates Sachsen ... zu beantragen und nach der Erteilung der Genehmigung ... die Flaggen am 24.2.2025 von 08.00 bis 18.00 Uhr durch die Stadtverwaltung vor dem Rathaus der Stadt Freiberg hissen zu lassen.
Ich nutzte meine Redezeit um grundsätzliche Bemerkungen zur Gruppierung „Freiberg für alle“ zu machen. Über die politischen Schwerpunkte der Fraktion der zugrundeliegenden Gruppierung habe ich nachgedacht: Was hat das Setzen der ukrainischen Flagge mit deren Namensgebung "Freiberg für Alle" zu tun?




