Insolvenzen in Mittelsachsen auch 2025 wieder "Rekordhöhe"

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In den Monaten Januar bis November 2025 gab es in Mittelsachsen erneut mehr Unternehmensinsolvenzen als im Vorjahr 2024. Dabei war bereits dieses ein „Rekordjahr“ in dieser traurigen Kategorie.

Die nackten Zahlen verdeutlichen das ganze Ausmaß der Krise: Wir registrieren (von 2023 auf 2024) in Mittelsachsen einen massiven Zuwachs von über 30 Prozent bei den Firmenpleiten. Damit ist unsere Heimat kein Einzelfall, sondern spiegelt den bundesweiten Trend wider, bei dem die Insolvenzen derzeit auf historische Höchststände klettern.
Das brachte meine Anfrage an die Staatsregierung (DRS 8/6066) ans Tageslicht.

Auch der Verlust an Arbeitsplätzen wird signifikant: Knapp 500 Arbeitsplätze sind allein in unserem Landkreis durch den harten Weg der Insolvenz verloren gegangen. Daran hängen menschliche Schicksale und die Existenz ganzer Familien.

Schuld daran ist das offensichtliche Versagen der derzeit regierenden Politiker, deren Entscheidungen von Klimawahn und Bürokratismus geprägt sind. Sie initiieren mit ihrer Politik eine Abwärtsspirale, welche die Betriebe durch hohe Energiekosten und durch überbordende Bürokratieberge in ihrer Existenz bedroht. Die Quittung für diese ideologische Geisterfahrt zahlen wir vor Ort.

Der lokale Unternehmer Thomas Conradi (Conradi Nagelfabrik in Oberschöna, OT Frankenstein) fasst die Situation treffend zusammen: „Die aktuelle wirtschaftliche Lage in Deutschland ist aus meiner Sicht sehr ernst. Viele Unternehmen kämpfen ums Überleben. Insolvenzen und Kurzarbeit nehmen zu. Ganze Industriezweige wandern ins Ausland ab. Hauptgründe sind die stark gestiegenen Energiekosten, der höhere Mindestlohn sowie zunehmende Abgaben und Auflagen. Das führt dazu, dass Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit verlieren – nicht nur gegenüber dem Nicht-EU-Ausland, sondern auch innerhalb der EU. Verlagerungen nach Polen und Tschechien zeigen das deutlich.

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