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Eierwurf auf dem CSD: Die „weltoffene Gesellschaft“ im Realitätscheck

Über den diesjährigen CSD in Freiberg wurde viel berichtet. Er fand am 11. Juli 2026 statt. Eine sachliche und augenscheinliche Bewertung lesen Sie auf FORUM AKTUELL, die lokale Mitmach- und Bürgerzeitung: CSD in Freiberg: Zwischen bunten Bildern und einem bitteren Beigeschmack. Das umstrittene Motto lautete: Das Patriarchat muss brennen. Ich hatte mich im Stadtrat gegen das Hissen der Regenbogenflagge vor dem Rathaus ausgesprochen (siehe Keine CSD-Flagge vorm Freiberger Rathaus).

Ein Detail möchte ich hervorheben: Der offizielle Polizeibericht zum CSD vermerkt einen Eierwurf auf die Teilnehmer, bei dem ein Mensch verletzt wurde. Als Täter benennen die Beamten einen jungen Syrer. Die Tagespresse jedoch verschweigt die Herkunft des Mannes – mutmaßlich, weil sie nicht in das ideologisch gezeichnete Bild passt. Nur wenige Tage später folgte ein schwerer Anschlag auf das Berliner Pendant, bei dem der Tatverdächtige aus demselben Kulturkreis stammt.

Die reflexhaften und zugleich verlogenen Reaktionen aus der etablierten Politik und ihrem medialen Gefolge ließen nicht lange auf sich warten: Prompt war von einem „Angriff auf die weltoffene Gesellschaft“ die Rede. Aber das stimmt nicht! Es ist vielmehr genau diese weltoffene Gesellschaft, die hier Gestalt annimmt. Es zeigt sich wieder einmal: Linke Utopien und die Wirklichkeit passen einfach nicht zusammen. Am Ende wird der linke Traum zum Albtraum.

Die Leugnung der Realität ist die nächste Stufe einer Entwicklung, auf die logischerweise das Scheitern folgt. So betonten Sprecher und Kommentatoren noch am selben Abend, dass die Gefahr angeblich "von Rechten" - der AfD oder ähnlichen Akteuren - ausgehe. Das weist auf zwei Fakten hin: Zum einen braucht ein solches politisches Versagen immer Sündenböcke, zum anderen wollen sich diese Linksideologen keine Blöße geben. Das kennen wir sogar aus der DDR.  Auch dort scheiterte eine anders geartete, aber im Kern ebenfalls linke Ideologie, kläglich an der Wirklichkeit.

Dieser Kommentar erschien zuerst in der zweiten Druckausgabe von FORUM AKTUELL (September 2026).

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